Vor dem Termin
Haare sauber, trocken und so stylen, wie Sie sie beruflich tatsächlich tragen. Eine komplett neue Frisur, radikale Farbveränderung oder ein ungewohnter Schnitt unmittelbar vor dem Shooting ist nicht ideal.
Haare · Make-up · Bart
Für ein gutes Bewerbungsfoto müssen Haare und Make-up nicht spektakulär sein. Entscheidend sind ein gepflegter, authentischer Gesamteindruck, ein offenes Gesicht und eine Darstellung, die Sie auch beim Vorstellungsgespräch wiedererkennen lässt.
Unsere Grundregel
Ein professionelles Bewerbungsfoto ist kein Beauty-Shooting. Haare, Make-up und Bart sollen gepflegt wirken, dürfen aber nicht so stark verändert werden, dass zwischen Foto und persönlichem Eindruck eine unnötige Differenz entsteht.
Tragen Sie Ihre Haare und Ihr Make-up grundsätzlich so, wie Sie sich auch in einer wichtigen beruflichen Situation wohlfühlen würden. Wer im Alltag kaum Make-up trägt, muss für das Bewerbungsfoto nicht plötzlich stark geschminkt erscheinen. Wer normalerweise Make-up trägt, darf selbstverständlich geschminkt kommen – nur möglichst natürlich und sauber ausgearbeitet.
Haare
Haare sauber, trocken und so stylen, wie Sie sie beruflich tatsächlich tragen. Eine komplett neue Frisur, radikale Farbveränderung oder ein ungewohnter Schnitt unmittelbar vor dem Shooting ist nicht ideal.
Ein Friseurbesuch darf gern einige Tage vor dem Termin stattfinden, damit sich der Schnitt bereits natürlich legt. Bei sehr kurzen Schnitten oder einem frischen Fade ist etwas Abstand zum Fototermin oft vorteilhaft.
Gel, Wachs oder Haarspray nur so viel wie nötig. Zu viel Produkt kann Haare hart, nass oder fettig wirken lassen. Ziel ist Kontrolle ohne sichtbaren „Helm-Effekt“.
Einzelne kleine Härchen sind normal. Deutliches Frizz oder viele abstehende Haare besser bereits zu Hause beruhigen. Bürste, Kamm und das gewohnte Stylingprodukt können gern mitgebracht werden.
Frisur nach Haartyp
Sauber geschnitten und kontrolliert stylen. Haaransatz, Seiten und Nacken sollten gepflegt wirken. Zu viel Gel oder sehr nasser Glanz ist fotografisch meist ungünstiger als ein natürliches Finish.
Offen oder gebunden kann beides professionell wirken. Wichtig ist, dass das Gesicht gut sichtbar bleibt und die Haare die Schulterlinie nicht chaotisch verdecken. Bringen Sie gern Haargummi oder Klammer mit, damit wir Varianten vergleichen können.
Locken, Wellen und natürliche Haarstrukturen dürfen ausdrücklich so bleiben, wie sie normalerweise getragen werden. Sie müssen für ein Bewerbungsfoto nicht geglättet werden. Wichtig ist eine gepflegte, definierte und bewusst gestylte Wirkung.
Ein Pony ist selbstverständlich möglich. Die Augen sollten jedoch gut erkennbar bleiben. Einzelne Strähnen direkt vor Augen oder Gesicht können auf einem engen Portrait schnell störender wirken als im Alltag.
Es gibt keinen Grund, graue Haare für ein Bewerbungsfoto zu färben. Entscheidend ist ein gepflegter, zeitgemäßer Gesamteindruck. Auch gefärbte Haare sind in Ordnung, wenn sie zu Ihrer normalen Erscheinung und beruflichen Rolle passen.
Kein Problem. Wichtig ist ein gepflegter Kopf- und Hautbereich. Bei stärkerem Hautglanz kann – wenn gewünscht – mit eigenem transparentem Puder oder Blotting Paper leicht mattiert werden.
Bart & Rasur
Vollbart, Drei-Tage-Bart oder glattrasiert können alle professionell wirken. Entscheidend ist, dass der Bart bewusst getragen und gepflegt aussieht.
Make-up
Make-up ist für ein professionelles Bewerbungsfoto nicht erforderlich. Wenn Sie Make-up tragen, sollte es in erster Linie Hautglanz reduzieren, den Teint ruhig wirken lassen und Ihre gewohnte Erscheinung unterstützen.
Foundation oder getönte Pflege lieber dünn und gut verblendet auftragen. Die Farbe sollte zum eigenen Hautton passen und am Übergang zu Hals und Kiefer nicht sichtbar absetzen.
Starker Glanz auf Stirn, Nase und Kinn kann im Studiolicht auffallen. Leichtes Mattieren der T-Zone ist sinnvoll; der gesamte Teint muss aber nicht vollkommen matt wirken.
Dezenter Lidschatten, Mascara und eine natürliche Augenbetonung funktionieren meist besser als sehr dunkle Smokey Eyes, extrem dicker Eyeliner oder auffällige künstliche Wimpern.
Augenbrauen dürfen leicht definiert werden. Sehr harte Konturen oder deutlich überzeichnete Formen ziehen im Portrait schnell zu viel Aufmerksamkeit auf sich.
Ein gepflegter Lippenstift oder eine dezente Lippenfarbe ist möglich. Sehr starker Hochglanz kann stärker reflektieren. Wählen Sie lieber eine Farbe, in der Sie sich auch beruflich wiedererkennen.
Ein wenig Rouge kann gesund und frisch wirken. Sehr harte Konturen, extremes Contouring oder starke Highlighter-Effekte sind für ein Bewerbungsfoto normalerweise nicht nötig.
Reifere Haut
Bei reiferer Haut ist eine gute, vertraute Hautpflege vor dem Termin oft wichtiger als eine besonders starke Foundation. Dünne, sauber verblendete Schichten wirken im Portrait meist natürlicher als sehr deckendes oder stark pudriges Make-up.
Ohne Make-up
Wer normalerweise kein Make-up trägt, muss für das Bewerbungsfoto keines verwenden. Ein gepflegtes Gesicht, saubere Haut und gegebenenfalls eine leichte Glanzkontrolle reichen vollkommen aus.
Bei Bedarf können Sie eigene Produkte wie transparentes Puder, Concealer oder Blotting Paper mitbringen. Das ist optional – nicht Voraussetzung für ein gutes Bewerbungsbild.
Im Studio
Bitte kommen Sie grundsätzlich mit Ihrem eigenen, bereits vertrauten Make-up zum Termin.
Wenn Sie möchten, unterstützen wir Sie professionell bei der Abstimmung für das Foto. Unter dem Studiolicht können wir gemeinsam beurteilen, ob beispielsweise Hautglanz reduziert, Lippenfarbe angepasst oder die Augenpartie noch leicht korrigiert werden sollte.
Praktisch: Bringen Sie bei Bedarf Ihre gewohnten Produkte sowie möglichst auch die eigenen Pinsel oder Applikatoren mit. Besonders hilfreich sind Puder, Concealer, Lippenprodukt, Bürste/Kamm und Haarspray oder Gel, wenn Sie diese Dinge ohnehin verwenden.
Kurz vor dem Termin
Sauber, trocken, wie gewohnt gestylt; Bürste/Kamm und gegebenenfalls Haarprodukt mitnehmen.
Natürlich und gepflegt. Kein ungewohnt starkes Make-up; Hautglanz bei Bedarf mit eigenem Produkt reduzieren.
Bart gepflegt; Brillengläser sauber. Bei mehreren Brillen kann eine zweite Variante sinnvoll sein.
Bewerbungsfoto
Sie müssen für das Shooting nicht „perfekt geschminkt“ sein. Ein gepflegter, authentischer Eindruck ist wichtiger. Eigene Make-up- und Stylingprodukte können Sie gern mitbringen.