Markus Jaser · Fotograf seit 1994 in Burgau Termine nur nach Vereinbarung

Haare · Make-up · Bart

Professionell aussehen – und trotzdem Sie selbst bleiben.

Für ein gutes Bewerbungsfoto müssen Haare und Make-up nicht spektakulär sein. Entscheidend sind ein gepflegter, authentischer Gesamteindruck, ein offenes Gesicht und eine Darstellung, die Sie auch beim Vorstellungsgespräch wiedererkennen lässt.

Natürlich Haare gepflegt und wie gewohnt Make-up dezent und vertraut kein Foto-Make-up durch das Studio

Unsere Grundregel

Das Bewerbungsfoto soll nach Ihnen aussehen.

Ein professionelles Bewerbungsfoto ist kein Beauty-Shooting. Haare, Make-up und Bart sollen gepflegt wirken, dürfen aber nicht so stark verändert werden, dass zwischen Foto und persönlichem Eindruck eine unnötige Differenz entsteht.

Wiedererkennbarkeit vor Verwandlung

Tragen Sie Ihre Haare und Ihr Make-up grundsätzlich so, wie Sie sich auch in einer wichtigen beruflichen Situation wohlfühlen würden. Wer im Alltag kaum Make-up trägt, muss für das Bewerbungsfoto nicht plötzlich stark geschminkt erscheinen. Wer normalerweise Make-up trägt, darf selbstverständlich geschminkt kommen – nur möglichst natürlich und sauber ausgearbeitet.

Haare

Gepflegt, kontrolliert und möglichst vertraut.

Vor dem Termin

Haare sauber, trocken und so stylen, wie Sie sie beruflich tatsächlich tragen. Eine komplett neue Frisur, radikale Farbveränderung oder ein ungewohnter Schnitt unmittelbar vor dem Shooting ist nicht ideal.

Haarschnitt

Ein Friseurbesuch darf gern einige Tage vor dem Termin stattfinden, damit sich der Schnitt bereits natürlich legt. Bei sehr kurzen Schnitten oder einem frischen Fade ist etwas Abstand zum Fototermin oft vorteilhaft.

Stylingprodukte

Gel, Wachs oder Haarspray nur so viel wie nötig. Zu viel Produkt kann Haare hart, nass oder fettig wirken lassen. Ziel ist Kontrolle ohne sichtbaren „Helm-Effekt“.

Abstehende Haare

Einzelne kleine Härchen sind normal. Deutliches Frizz oder viele abstehende Haare besser bereits zu Hause beruhigen. Bürste, Kamm und das gewohnte Stylingprodukt können gern mitgebracht werden.

Frisur nach Haartyp

Offen, gebunden, kurz oder lockig – was funktioniert?

Kurze Haare

Sauber geschnitten und kontrolliert stylen. Haaransatz, Seiten und Nacken sollten gepflegt wirken. Zu viel Gel oder sehr nasser Glanz ist fotografisch meist ungünstiger als ein natürliches Finish.

Lange Haare

Offen oder gebunden kann beides professionell wirken. Wichtig ist, dass das Gesicht gut sichtbar bleibt und die Haare die Schulterlinie nicht chaotisch verdecken. Bringen Sie gern Haargummi oder Klammer mit, damit wir Varianten vergleichen können.

Locken & natürliche Struktur

Locken, Wellen und natürliche Haarstrukturen dürfen ausdrücklich so bleiben, wie sie normalerweise getragen werden. Sie müssen für ein Bewerbungsfoto nicht geglättet werden. Wichtig ist eine gepflegte, definierte und bewusst gestylte Wirkung.

Pony & Haare im Gesicht

Ein Pony ist selbstverständlich möglich. Die Augen sollten jedoch gut erkennbar bleiben. Einzelne Strähnen direkt vor Augen oder Gesicht können auf einem engen Portrait schnell störender wirken als im Alltag.

Graue oder gefärbte Haare

Es gibt keinen Grund, graue Haare für ein Bewerbungsfoto zu färben. Entscheidend ist ein gepflegter, zeitgemäßer Gesamteindruck. Auch gefärbte Haare sind in Ordnung, wenn sie zu Ihrer normalen Erscheinung und beruflichen Rolle passen.

Sehr wenig Haar / Glatze

Kein Problem. Wichtig ist ein gepflegter Kopf- und Hautbereich. Bei stärkerem Hautglanz kann – wenn gewünscht – mit eigenem transparentem Puder oder Blotting Paper leicht mattiert werden.

Bart & Rasur

Ein Bart ist kein Problem – ungepflegt sollte er nicht wirken.

Vollbart, Drei-Tage-Bart oder glattrasiert können alle professionell wirken. Entscheidend ist, dass der Bart bewusst getragen und gepflegt aussieht.

  • Bartkonturen, Hals- und Wangenbereich vor dem Termin prüfen
  • längeren Bart kämmen und gegebenenfalls leicht in Form bringen
  • Drei-Tage-Bart darf bleiben, wenn er Ihr normaler Look ist
  • wenn Sie sich rasieren möchten, Hautreizungen unmittelbar vor dem Termin möglichst vermeiden
  • keinen völlig neuen Bartstil nur für das Bewerbungsfoto ausprobieren

Make-up

Weniger Beauty-Look, mehr gepflegte Natürlichkeit.

Make-up ist für ein professionelles Bewerbungsfoto nicht erforderlich. Wenn Sie Make-up tragen, sollte es in erster Linie Hautglanz reduzieren, den Teint ruhig wirken lassen und Ihre gewohnte Erscheinung unterstützen.

Teint

Leicht und gleichmäßig

Foundation oder getönte Pflege lieber dünn und gut verblendet auftragen. Die Farbe sollte zum eigenen Hautton passen und am Übergang zu Hals und Kiefer nicht sichtbar absetzen.

Glanz

Kontrollieren statt „totpudern“

Starker Glanz auf Stirn, Nase und Kinn kann im Studiolicht auffallen. Leichtes Mattieren der T-Zone ist sinnvoll; der gesamte Teint muss aber nicht vollkommen matt wirken.

Augen

Offen und klar

Dezenter Lidschatten, Mascara und eine natürliche Augenbetonung funktionieren meist besser als sehr dunkle Smokey Eyes, extrem dicker Eyeliner oder auffällige künstliche Wimpern.

Augenbrauen

Gepflegt, nicht gezeichnet

Augenbrauen dürfen leicht definiert werden. Sehr harte Konturen oder deutlich überzeichnete Formen ziehen im Portrait schnell zu viel Aufmerksamkeit auf sich.

Lippen

Natürlich oder gewohnt

Ein gepflegter Lippenstift oder eine dezente Lippenfarbe ist möglich. Sehr starker Hochglanz kann stärker reflektieren. Wählen Sie lieber eine Farbe, in der Sie sich auch beruflich wiedererkennen.

Rouge

Dezent für Frische

Ein wenig Rouge kann gesund und frisch wirken. Sehr harte Konturen, extremes Contouring oder starke Highlighter-Effekte sind für ein Bewerbungsfoto normalerweise nicht nötig.

Reifere Haut

Leichte Texturen wirken meist besser als schwere Schichten.

Bei reiferer Haut ist eine gute, vertraute Hautpflege vor dem Termin oft wichtiger als eine besonders starke Foundation. Dünne, sauber verblendete Schichten wirken im Portrait meist natürlicher als sehr deckendes oder stark pudriges Make-up.

  • Haut wie gewohnt pflegen und nicht unmittelbar vor dem Termin neue Produkte testen
  • Foundation und Concealer eher dünn und gezielt einsetzen
  • Puder hauptsächlich dort verwenden, wo wirklich Glanz entsteht
  • Augenpartie nicht unnötig dunkel oder schwer schminken
  • natürliche Frische ist wichtiger als sichtbare „Verjüngung“

Ohne Make-up

Auch völlig ungeschminkt ist professionell.

Wer normalerweise kein Make-up trägt, muss für das Bewerbungsfoto keines verwenden. Ein gepflegtes Gesicht, saubere Haut und gegebenenfalls eine leichte Glanzkontrolle reichen vollkommen aus.

Bei Bedarf können Sie eigene Produkte wie transparentes Puder, Concealer oder Blotting Paper mitbringen. Das ist optional – nicht Voraussetzung für ein gutes Bewerbungsbild.

Im Studio

Kein Foto-Make-up-Service – aber professionelle Unterstützung.

Wir bieten kein eigenes Foto-Make-up mehr an.

Bitte kommen Sie grundsätzlich mit Ihrem eigenen, bereits vertrauten Make-up zum Termin.

Eigene Produkte gern mitbringen

Wenn Sie möchten, unterstützen wir Sie professionell bei der Abstimmung für das Foto. Unter dem Studiolicht können wir gemeinsam beurteilen, ob beispielsweise Hautglanz reduziert, Lippenfarbe angepasst oder die Augenpartie noch leicht korrigiert werden sollte.

Praktisch: Bringen Sie bei Bedarf Ihre gewohnten Produkte sowie möglichst auch die eigenen Pinsel oder Applikatoren mit. Besonders hilfreich sind Puder, Concealer, Lippenprodukt, Bürste/Kamm und Haarspray oder Gel, wenn Sie diese Dinge ohnehin verwenden.

Kurz vor dem Termin

Die kleine Kontrollliste

Haare

Sauber, trocken, wie gewohnt gestylt; Bürste/Kamm und gegebenenfalls Haarprodukt mitnehmen.

Gesicht

Natürlich und gepflegt. Kein ungewohnt starkes Make-up; Hautglanz bei Bedarf mit eigenem Produkt reduzieren.

Bart & Brille

Bart gepflegt; Brillengläser sauber. Bei mehreren Brillen kann eine zweite Variante sinnvoll sein.

Bewerbungsfoto

Natürlich vorbereitet zum Termin.

Sie müssen für das Shooting nicht „perfekt geschminkt“ sein. Ein gepflegter, authentischer Eindruck ist wichtiger. Eigene Make-up- und Stylingprodukte können Sie gern mitbringen.

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